Geboren an einem kalten Tag im Dezember ´83 in Zwickau/Sachsen.

Nach ihrem Vordiplom für soziale Arbeit zog es Marlen Riedel von Bamberg in die Schweiz. 

Dort studierte sie von 2004 bis 2008 an der Zürcher Hochschule der Künste

"Darstellende Kunst mit Schwerpunkt Theaterpädagogik".

Nach ihrem Diplom lockte die Heimat und der Osten und so machte sie sich selbstständig in Leipzig

als freischaffende Theatermacherin.

Seit Sommer 2008 umfassen ihre Arbeitsfelder neben theaterpädagogischen Tätigkeiten

auch Regiearbeiten und Choreografie.

Marlen Riedel lebt in Leipzig-Lindenau und geht gern mit Hund und Kindern in den gegenüberliegenden Park.

Ihre Hobbys bestehen aus laienhaftem Ukulele-Spiel, lesen, sich an der Nähmaschine ärgern und Laub fegen

in ihrer Datsche.

Ihre Arbeit entwickelt sich stets weiter und reicht von Tanztheaterinszenierungen, 

wie zum Beispiel "Reflektor", über pädagogische Bereiche wie sexuelle Bildung und Prävention,

hin zu eigener Darstellung auf der Bühne wie bei der "Parkinsong Revue" von Thomas Hertel. 

Auditive Kunst interessiert Marlen Riedel zur Zeit besonders.

Seit 2018 entwickelt sie in Zusammenarbeit mit Theatermache*innen, Soundkünstler*innen

und Videograf*innen Audiowalks und Hörspaziergänge. 

Zuletzt erarbeitete sie mit Kindern am Theater der jungen Welt die multimediale Stadtverfolgungsjagd

"Follow the rabbit".

Mit der Theatermacherin Johanna Dieme und dem Verein Kulturkosmos Leipzig e. V. kreierte

sie  ebenfalls Hörspaziergänge in Leipzig:

So entstand der Audiowalk "Verschlungene Dörfer"am Cospudener See im Sommer 2018.

Und 2019 erzählte "Der Hafen" in Form einer audiovisuellen Inszenierung vom Lindenauer Hafen der nie fertig gebaut wurde. 

Das Abtauchen in Zeitschichten hat es Frau Riedel angetan,

deswegen wendet sie sich momentan der Geschichte des Leipziger Bowlingtreffs zu.